EINFÜHRUNG

ZIEHE BEI DER BEGRÜSSUNG wenn möglich deine Brille ab, damit du einen echten Blickkontakt mit deinem Gegenüber hast.
KONTROLLIERE ob die Schuhe richtig sitzen (Schnallen anziehen, linker Schuh links!), die Gäste richtig angezogen sind.
HOSEN mit Schutz so angezogen, dass kein Schnee von oben in die Schuhe rutschen kann.
KEINE "WÜRSTE" von Socken oder Hosenstösse zwischen Schienbein und Schuh drücken.
KEINE FREIEN NIEREN bei den jungen Mädels, der Helm richtig sitzt, und immer eine Brille.
ACHTUNG SCHNEEBRILLEN laufen bei Anstrengung an und müssen gereinigt werden.

VIELE Übungen können mit und ohne Stöcke gemacht werden.
FÜR KINDER ist es oft einfacher mit freien Händen zu fahren, ausserdem sind wild fuchtelnde Stöcke (auch von Erwachsenen) eine Gefahr für die Umgebung.
IN DER KLASSE können wir jemanden bestimmen der das Schlusslicht macht und hilft falls jemand fällt, und/oder den Skilehrer rufen kann.
EIN SCHÜLER kann auch manchmal den Skilehrer spielen. Genau angeben bis wohin er fahren darf!

FÜR ALLE KLASSEN gilt, ob Erwachsene oder Kinder: viel mit Spielen lernen. Also können wir mit allen:

  • Hüpfen / springen
  • Mit den Händen oder Stöcken schlagen
  • Sich was zuwerfen (Handschuhe, Mützen)
  • Stafetten machen
  • Hindernisläufe, muss nicht ein Wettkampf sein
  • (Menschen-)Slalom
  • Kurven Rythmisch zu einer Melodie fahren
  • Tiere nachahmen
  • Riese-Zwerg
  • Zu zweit, mit oder ohne Stöcke,fahren
  • Tatzelwurm / Lokomotive (Einer hinter dem Anderen)
  • Während der Fahrt was auflesen (unten hin fahren!)
  • Zu zweit (Miteinander) Übungen machen, man gewinnt bei grossen Klassen Zeit und es ist lustiger
  • usw.

Zögere auch nicht Übungen aus einer höheren Klasse zu nehmen, wenn du siehst, dass die Schüler dies schaffen können
Die meisten Schüler müssen übertreiben um die Bewegung einzustudieren, allerdings muss, um elegant zu wirken, das Ausmass der Bewegungen später wesentlich vermindert werden.

ACHTE IMMER AUF FOLGENDES:
BEI JEDER ÜBUNG MUSST DU DEN ZWECK KENNEN UND EIN ZIEL HABEN



KLASSE 1
Schneegarten

A) Ohh..hhh es rutscht!
Skigewöhnung / Gleiten



Stöcke korekt mit der Schlaufe in die Hand nehmen!

Trottinette mit Stöcken, linker oder rechter Ski, erst im Flachen, dann am Hang.

Trottinette ohne Stöcke

Mit nur einem Ski Treppenschritt machen (Tal- u. Bergski)

Jetzt mit zwei Skis und Stöcken marschieren

Treppenschritt,Talski gut verkanten

Tännchenschritt (Scherschritt), beide Knie nach innen

"Sonne" im Schnee drehen, mit Skispitze und Skiende als Mittelpunkt

Dasselbe leicht am Hang,180° jetzt Knie richtig brauchen!

360° drehen am Hang, Wechselspiel mit den Knien!

"Babylift" mit Tau: tief gehen, etwas Rücklage und mit den Händen langsam zugreifen und Tau anfangs schleifen lassen. Zurückschauen um zu sehen wann der Knopf kommt.

Aus Tännchenschritt Position umdrehen und gerade runter fahren

Ski parallel, gerade runter fahren, einen Ski anheben

Gerade runter, Hüpfen

Gerade runter fahren, hoch und tief gehen

Gerade runter, verschiedenste Armbewegungen (Koordination und Bewegungsfreiheit)

Gerade runter, Körper aus der Hüfte verdrehen / Kippen

 

B) Aufstehen

Aus den verschiedenen Positionen im Schnee liegend die Ski "sortieren", Ski 90° zur Fall-Linie setzen

Aufstehen üben: wie Kinder erst auf das Bergknie, dann mit den Fäusten Richtung Skispitze gehen, den Hintern anheben und weiter "gehen" (Äffchen imitieren)

Bei älteren Personen braucht es mehr Zeit, da sie weniger elastisch sind. Hilf wenn nötig indem du von vorne deinen Bergski zwischen seine Skis schiebst, mit deinem Knie seines blockiers und ihn aufziehst. Selbst 120kg kommen auf diese Weise wieder auf die Beine.

Ein Ski ausziehen und wieder anziehen, kann bei steifen Menschen helfen aufzustehen

Tal- und Bergski probieren an zu ziehen (was geht besser?)

 


 

 

 

 

 

 

KLASSE 2
Blauer Prinz/Prinzessin

A) Bremsen-Pflügen

In den Pflug stehen (Knie nach innen, damit es nicht gleitet), dann Ski parlallel nehmen und gleiten lassen

Mit dem Pflug den Hang runter, beide Knie nach aussen drüken !!!!

Von parallel zum Pflug, ev. Ski ausziehen damit der Schüler die Bewegung besser einüben kann

Mit den Häden (Handschuhe) die beiden Skispitzen zusammen halten

Bei Kindern ist der Triski sehr hilfreich

Am Hang anhalten und weiter fahren

Vor einem Stock anhalten

Die Pflugbreite entscheidet über die Geschwindigkeit

Wenn die Oberschenkel brennen ist dies ein Zeichen für Rücklage

Ständig Druck auf den Schinbeinen behalten, dies tut vielleicht sogar weh!

Wenn die Zehen weh tun ist dies ebenfalls ein Zeichen für Rücklage

Wenn das Fussbett weh tut, krallen die Zehen, ein Zeichen allgemeiner Verkrampfung. Schuhe ausziehen und Fussbett massieren

Der Körper sollte symetrisch bleiben, auf einer Geraden Linie bremsen!

Konzentration ev. wo anders hin führen, mit dem Schüler sprechen, ihn was erzählen lassen etc.

 

B) Erstes Drehen / Pflugdrehen

Das Bremsen MUSS jetzt symetrisch sein

An einem "Hinderniss" vorbei fahren und es anschauen. Dabei müssen die "Augen an den Schultern" auch hin gucken, dabei werden die Skis drehen

Bei Kindern den Triski ein bis zwei Stunden dran lassen, bis der Körper die Position automatisch einnimmt

Mit den Häden (Handschuhe) die beiden Skispitzen zusammen halten und drehen

Hüfte drehen

Hände in die Hüfte stützen und Hüfte so drehen

Rückwärts vorfahren, der Lernende fährt nach und schaut immer den Lehrer an

Druck auf den Bogenäusseren Skie geben

Nach aussen lehnen (GEGENTEIL vom Radfahren)

(Aussen-) Hand an den Aussenski

Beide Hände an das Aussenknie

Mit dem Aussenknie Druck zur Skispitze geben

Aussenferse nach aussen drücken

Beide Skispitzen müssen auf der gleichen höhe sein

Mit wenig Fahrt divergente Ausfallschritte machen um zu drehen = Bogentreten

 

C) Spielen

Beim Fahren Riese und Zwerg machen

Mit den Händen zwischen den Beinen angeben, wie ein Hund marschieren

Mit den Händen Klatschen

Auf den Kopf, die Brust, die Knie auf den Hintern klopfen

Gegenstände zuwerfen

Ein Ski ausziehen und im Flachen "Fangis" machen

Schneeballschlacht


 

 

 

 

 

 

Klasse 3
Blauer König/Königin

A) Pflugschwingen

Nach dem Pflugdrehen: Den Talski aufkanten. Achtung aufs Gleichgewicht

Nach dem drehen Ski aktiv „zugleiten lassen“.

Nach dem Drehen Ski passiv “zugleiten lassen“, d.h. auf etwas was anderes konzentrieren, Berg Bein aber locker lassen

Am Ende des Bogens Oberkörper leicht überdrehen damit Skis parallel fertig drehen

Am Ende des Schwunges Kanten lösen damit es parallel fertig dreht

Schüler fürs fertig drehen an die (Innen-) Hand oder den Stock nehmen

Am Schwung Ende für bessere Kantenkontrolle etwas tief gehen,

Einatmen beim Schwung Anfang, Ausatmen am Ende und tief gehen

 

B) schräg fahren / rutschen

Aus Treppenschritt Skispitze ein wenig gegen das Tal drehen bis es fährt

(Tal-)Knie gegen den Berg drücken

Auf den Kanten fahrend müssen Carving Skis ständig neu ausgerichtet werden

oder müssen ständig ein bisschen rutschen

Bergski kurz anheben

Bergski lange anheben

Immer hin schauen wo man hin will, Focus

Slalomtore nicht mehr in der Fall-Linie sondern versetzt aufstellen, damit der Schüler schräg fahren muss

Hüpfen beim schräg Fahren

Beide Skispitzen / Skienden anheben beim Hüpfen

Aus dem stehen Ski aufkanten / Kanten lösen, um zu rutschen

Dasselbe nun aus der Schrägfahrt

Die Kanten löst man indem die Knie gegen das Tal gedrückt werden, oder

Die Hüfte gegen das Tal gedrückt werden

Mit den Händen die Kniebewegung begleiten um besser zu spüren was geschieht

Aus dem Stand seitlich zum Tal hin springen

Schräg fahren, dann seitlich zum Tal hin springen

Ausprobieren, aber noch nicht bewusst steuern können:

Beim Rutschen Oberkörper  zum Berg verdrehen, damit es rückwärts rutscht

Wenn es zu schnell zurück fährt, mit Rückwärtspflug bremsen

Beim Rutschen Oberkörper zum Tal verdrehen, damit es vorwärts rutscht

 

C) Bogentreten bergwärts

Dynamisch Treppenschritt machen (rennen)

Aus leichter Schrägfahrt Ausfall Schritte (divergent)  bergwärts machen

Gut auf die Kanten stehen, beide Knie bergwärts.

Dasselbe mit tief Gehen, Bergski anheben, dann mit dem Aussenbein abstossen

Bergski immer divergent aufsetzten

Oberkörper in Drehrichtung vordrehen

Mit dem Aussenarm / Aussenschulter in die Drehrichtung stossen

Mit Doppelstockeinsatz

 

D) Spielen

Hüpfen in der Schrägfahrt

Bergski anheben

Talski anheben

Mit den Händen in den Schnee greifen

Gegenstände (z.B. die Mütze des Skilehrers ) aufheben

Sich Gegenstände beim geradeaus  Fahren zuwerfen

Sich Gestände beim Drehen zuwerfen

Mit den Händen  zwischen den Ski angeben, wie ein Hund laufen

Rückwärts Pflug

Rückwärts Pflugdrehen

Beim rückwärts Fahren zwischen den Beinen durch schauen

Menschenslalom

 


 

 

 

 

 

 

Klasse 4
Blauer Stern

A) Rutschen

Seitwärts rutschen und stoppen. Dasselbe nur auf einem (Tal)Bein

Auf Kommando stoppen

Beim vorwärts Rutschen Oberkörper zum Berg verdrehen und es „stoppt“

Beim versehentlichen rückwärts Rutschen den Oberkörper zum Tal verdrehen um so zu „Stoppen“

Beim versehentlichen rückwärts rutschen rückwärts Pflug zum anhalten

 

B) Riesenslalom Einführung

Stangengewöhnung

Immer “weit“ oberhalb und vor dem Tor beginnen zu drehen

Wie Rallyefahrer um die Kurve

 

C) Tricks

Hüpfen in der Falllinie

In der Fall-Linie Ski  oder beim schräg Fahren Ski anheben und verdrehen

Von einem zum anderen Ski springen

Auf einem Buckel springen

Über einen quer am Boden liegenden Stock springen

Rückwärts pflügen

Im Stehen beide Skispitzen oder Skiende anheben

Dasselbe beim Fahren

Dasselbe nun abwechselnd

Springen und Skis spreizen, dann wieder springen und Skis zusammen nehmen

 

D) Allgemein und Spielen

Zu zweit einen Stock halten und fahren (nur einer gibt das Kommando zum Drehen)

Schneeballschlacht, 2 Gruppen, wer getroffen wird muss absitzen und auf 100 zählen

Menschenslalom

Lokomotive (im Pflug Einer hinter dem Anderen an den Stöcken haltend)

Tatzelwurm (im Pflug, Einer hinter dem Anderen an den Hüften haltend)

Stafetten machen

 


 

 

 

 

 

 

Klasse 5
Roter Prinz/Prinzessin

A )  gerutschter ParallelSchwung

Bergschwung parallel (Oberkörper vordrehen)

Immer mehr in die Falllinie gehen um den Bergschwung zu beginnen

Bergschwung, dann mit Stemmen zurück Richtung Fall-Linie und wieder Bergschwung, dann wieder von vorne.

Bergschwung, dann zurück springen, usw.

Sehr flache Piste, Oberkörper mit offenen Armen hin und her schwingen (Rotation), es beginnt zu drehen

Anstemm-Phase verkürzen, Oberkörper vordrehen (Achtung auf überdrehen)

Solange man drehen will, in die Kurvenmitte schauen (Vor/Mitdrehen), sonst wieder geradeaus schauen!

Aus der Schrägfahrt Ski flach stellen, gleichzeitig Oberkörper vordrehen und „Ski  mit-drehen lassen“,dies gibt sehr ruhige und lange Bogen

TiefDrehen: Vor dem Schwung einatmen und aufstehen, dann ausatmen und tief gehen und Oberkörper drehen

Beim TiefDrehen Druck auf die Schienbeine

HochDrehen: ganz flache Piste: kleine Sprünge in Drehrichtung machen

Steilere Piste: aus SchrägFahrt in Drehrichtung springen und parallel fertig drehen

Beim Aufspringen immer in Vorlage

Aufspringen vermindern, aber immer hoch gehen und gut vordrehen

Wie eine Schraube hoch gehen

Auf Kommando drehen (visuell oder rufen)

 

B) Bogentreten talwärts

Aus der  Fall-Linie Ausfallschrittchen machen

Dasselbe mit tief gehen, Innenski anheben, dann mit dem Aussenbein abstossen

Innenski immer divergent aufsetzten

Leichte Schrägfahrt, Ausfallschrittchen gegen das Tal (nur sehr leicht geneigte Piste)

Tief Gehen – Abstossen

Den Oberkörper in die Drehrichtung vordrehen

Mit dem Aussenarm / Aussenschulter in die Drehrichtung stossen

Leichter Slalom mit Bogentreten

 

C)  Schlittschuh laufen

In leicht abfallendem Gelände, Ski divergent ausetzen, hin und her wippen, watscheln

Dasselbe im Flachen

Mit den Stöcken helfen

Stafetten machen

 

D)     RiesenSlalom Einführung

Stangengewöhnung

Nicht probieren „voll ran zu gehen„, sondern erst die Technik lernen

Immer vor dem Tor beginnen zu drehen

Ohne anstemmen um die Tore drehen

TiefDrehen für die Schwungauslösung

 

E) Wellen / Mulden

Wellen-Mulden fahren. Arme tief – Arme hoch

Am Anfang ev. mit Pflug

Nach der Welle „springen“

Auf der Welle explosiv tief gehen

Bewusst in der Mulde aufstehen

Auf einer kleinen Welle schnell drüber und sich zusammendrücken lassen, also "passiv" und locker bleiben

Auf der Welle ausatmen, in der Mulde einatmen.

 

F) Rutschen

Knie und Hüfte abwechselnd zum Tal drücken, dann zum Berg

Hüfte zum Tal drücken, dann werden die Ski flach und es rutscht

Lang rutschen lassen und dann abrupt bremsen

Beim Bremsen den Schnee spritzen lassen

Oberkörper verdrehen um vorwärts und rückwärts zu rutschen

Aus dem vorwärts Rutschen anhalten

Aus dem rückwärts Rutschen anhalten

Aus dem vorwärts Rutschen anhalten, dann rückwärts Schräg Fahren (nicht rutschen)

Aus dem rückwärts Rutschen anhalten, dann vorwärts Schräg Fahren

 

G) Allgemein und spielen

Abwechselnd vorwärts und rückwärts rutschen, spielen!

Fakie Pflugdrehen

Fakie Pflugdrehen  und zwischen den Beinen durch schauen

Zu zweit am gleichen Stock haltend fahren, nur einer gibt das Kommando fürs Drehen. Nachher abwechseln.

Eine Kurve nicht drehen, sondern erst springen und fertig drehen

„Ballspiele“ machen

 


 

 

 

 

 

 

Klasse 6
Roter König/Königin

A)  ParallelSchwung

Die Ski müssen jetzt fürs ParallelSchwingen 100% zusammen kommen (Hüftbreite)

Rhythmische Bogen machen, d.h. Schrägfahrt eliminieren.

Singen/Musik und im Takt drehen

Jemand anders schlägt den Takt (nebenher / nachfahren)

Von unten mit den Händen Takt wie ein Dirigent angeben (Blick Schüler-Lehrer, Kopf hoch )

Zu zweit im selben Takt fahren

Bogenradien variieren

Solange man drehen will, in die Kurvenmitte schauen (Vor-Mitdrehen), sonst geradeaus schauen (Fokus)

Aus der Schrägfahrt Ski flach stellen, gleichzeitig Oberkörper vordrehen und „ski  mit-drehen lassen“,dies ergibt sehr lange und regelmässige Bogen

Stöcke zwischen Schuhen und Bindungen einstecken, Arme ausstrecken und wie mit Joystick drehen

 

TiefDrehen: Vor dem Schwung einatmen und Körper strecken, dann ausatmen tief gehen und Oberkörper drehen (Schraube)

Beim TiefDrehen Druck auf die Schienbeine

Auf  einem Buckel tief gehen und gleichzeitig drehen

Versuch beim tief gehen den Stock ein zu setzen...

 

HochDrehen: erst ohne Stockeinsatz

Später  mit Stockeinsatz koordinieren: tief, dann Stock einsetzen = Zeichen für’s Aufstehen

Vorstellen dass unsere Stöcke Slalomtore sind

Stoppschwung, mit einem langen Bogen beginnen

Stoppschwung dynamisch ausführen.

 

B)  Schlittschuhschritt

 

Ski leicht parallel nehmen und nicht mehr watscheln

Etwas Kraft in die Beine geben und abstossen

Die Ski nun nach dem Abstossen wieder ganz parallel nehmen

Mit den Stöcken helfen

Gut tief  gehen um abzustossen

Ev. leicht den Berg hoch

Stafetten machen

 

C)  Kurzschwingen

Aus Schrägfahrt rutschen, dann die Kanten greifen lassen (Gleichgewicht)

Auf steilerer Piste, dasselbe mit Bogen auf die andere Seite

Runder Stoppschwung

Runder Stoppschwung und einen Bogen anhängen

Dasselbe aber zwei Bogen anhängen

Auf blauer Piste beginnen

Zwischen den Bogen die Schrägfahrt bis auf null reduzieren

Bogen regelmässig / rhythmisch fahren

Eine Melodie dazu singen

Bei jedem Bogen hoch gehen (strecken), ev. springen

Stockeinsatz ist das Signal zu drehen

Auf leichter roten Piste

 

D)     Riesenslalom

Noch immer: erst die Technik gut lernen, noch nicht attackieren

Start mit Schlittschuhschritt

Bei den Toren bereits das übernächste Tor ins Auge fassen

Lernen sich eine Schlüsselstelle sich zu merken

Tore aus der Fall-Linie nehmen, unregelmässig stecken

Ohne Stöcke als Gleichgewichts-Training

 

E)      Carven,(Einführung, geht gut mit Kindern)

Das Ziel ist nicht zu drehen , sondern die Ski auf zu kanten: als Resultat gibt es eine Kurve

Beim SchrägFahren Tal Knie zum Berg drücken

Beim SchrägFahren beide Knie zum Berg drücken

Mindestens der bogenäussere Ski muss carven

Ski bewusst übertrieben breit halten

Sehr flache Piste: in der Hocke Hüfte zum Kurven Zentrum. In der Hocke sind die Skis automatisch breiter

Immer vorausschauen. Die anderen Pistennutzer können nicht wissen dass wir viel Platz brauchen!!

Kurven neben dem Skilift machen, dann kann man sie beim Hochfahren kontrollieren

 

Allgemein/Spielen

Zu zweit, der Erste muss probieren den Verfolger, welcher seiner Spur exakt folgen muss,  mit unregelmässigen Bögen von seiner Spur ab zu bringen.

Einbeinschwung Aussenski (Skispitze des gehobenen Skis ev.  nach unten für die Kontrolle einer korrekte Vorlage)

Mit der Spitzkehre den Berg hoch

In Fakie die Piste runter (halbparallel)

Im Snowpark blaue Sprünge

Suppenteller

Suppenteller zu zweit, mit Stöcken

Auf flacher Piste, Ski parallel, Knie abwechslungseise nach aussen und innen drücken (O-Beine, X-Beine)

Zu zweit Hände geben und fahren, nur einer gibt das Kommando fürs Drehen

Zu zweit, der Erste, mit einer Mütze über den Augen, lässt sich dirigieren

 


 

 

 

 

 

 

Klasse 7
Roter Stern

A)     Riesenslalom

Am Tor Ende probieren zu carven

Sich verschiedene Schlüsselstellen merken

Ohne Stöcke, als Gleichgewichts Training

Torberührung

 

B)  Carven

 

Das Ziel ist nicht zu drehen, sondern die Ski auf zu kanten: als Resultat gibt es eine Kurve.

Beim SchrägFahren Tal Knie zum Berg drücken

Beim SchrägFahren beide Knie zum Berg drücken

Hüfte zur Bogen Innenseite drücken

Sehr flache Piste: in der Hocke, Hüfte (Hinter) hin und her schaukeln

Nur auf die Knie konzentrieren (hin und her drücken) aber nach vorne schauen!

Den Hintern ins Bogenzentrum drücken

Bogen Innenhand  nach vorne in den Schnee

Immer nach vorne und oben schauen. Die anderen Pistennutzer können nicht wissen dass wir viel Platz brauchen!!

Kurven neben dem Skilift machen, dann kann man sie beim Hochfahren kontrollieren

 

C)  Kurzschwingen

Mit Stöcken senkrecht ein „Fenster“ machen das beim Schwingen stabil bleibt

Mit den Stöcken gegen das Tal zeigen

Die Arme gegen das Tal, Stöcke nach hinten

Ohne Stöcke, Hände nach vorne

Stoppschwung dynamisch ausführen

Sich vorstellen, dass der Oberkörper ein Anker ist und nur die Beine schwingen

Einen Fixpunkt im Tal anschauen

Der Stockeinsatz ist das Zeichen fürs Drehen

D.h. Stockeinsatz und gleichzeitig mit den Kanten greifen: die Ski stoppen, der Körper wird nach unten gedrückt und durch unsere Gegenreaktion der Beine gehen wir automatisch hoch!

Drei Schwünge machen, stoppen hochgehen und kontrollieren ob die Skis beim Aufkanten parallel waren.

Synchro Kurzschwingen zu zweit oder mehr

Kurzschwingen auf roter Piste

Kurven neben dem Skilift machen, dann kann man sie beim Hochfahren kontrollieren und zeigen

 

D)    Allgemein und spielen

Einbeinschwung innen Ski, aus der Fall Linie beginnen

Mit dem aussen Bein abstossen und drehen

Hüftknick zum Tal hin machen

Mit Stockeinsatz und ihn als Stütze brauchen

Mit der Berg Hand in den Schnee langen (Hüftknick zum Tal)

Das Tal Bein gut abspreizen

Obige Übungen aus der Schrägfahrt

Geländepringen mit abstossen

Slide, aus der Fall Linie Skis abrupt 180° drehen und auf neiner Linie rutschen lassen

Beim fahren, 180° hin und zurück drehen (halber Suppenteller) oder springen

Ski nach hinten nehmen (Reuel)

Javelin

Mit nur einem Ski Bogen fahren

Worm-Turn

Fakie parallel fahren (Sichtkontrolle)

Charleston

Geländepringen mit abstossen

Rückwärts Schlittschuh laufen

 


 

 

 

 

 

 

Klasse 8
schwarzer Prinz

A)    Kurzschwingen

Probieren den Stiel eines Freundes nach zu ahmen .

Auf schwarzer Piste Kurzschwingen

Unpräparierte Piste (bucklig und/oder zerfahrener Schnee)

Stockeinsatz ganz nah bei den Skikanten (darf NICHT mehr rutschen!)

Kurzschwingen ohne Stöcke

Stockeinsatz trocken üben, nur das Handgelenke beweget sich idealerweise

 

B)     Carving

 

Das Ziel ist nicht zu drehen, sondern die Ski auf zu kanten: als Resultat gibt es eine Kurve.

Die Spur muss nun zweigleisig sein, immer gleich breit

Auf das Geräusch der Ski achten um ein Wegrutschen zu vermeiden

Carvend den Bogen beginnen, dann in einen gerutschten parallel Schwung übergehen

Mit gerutschtem parallel Schwung beginnen, dann carvend beenden

Body-carven

360° carven

Auf Innenski carven

 

C)  Riesen Slalom

So stecken dass sie viel carven können (Wenn wir es können, können die Kinder mit den kürzeren Skis dies erst recht)

Markierungen vor den Tore stecken, damit die Schüler wissen wo sie beginnen müssen zu drehen

 

D)  ) Parallel schwingen

Parallel schwingen in unpräparierter Piste

Parallel schwingen im Tiefschnee

Parallel schwingen im zerfahrenen Tiefschnee

Bogenlänge bewusst variieren im Tiefschnee

HochDrehen und TiefDrehen (wie in der Buckelpiste) im Tiefschnee anwenden

Mit hoher Geschwindigkeit wie Freerider probieren zu carven

 

E)  Allgemein/Spielen

 

Norweger

Norweger kann man auch gut in der Stube trocken üben (bitte ohne Skis)

Auf die Skispitze stehen

Purzelbaum

Synchro fahren in dreier und vierer Gruppen, Dreieck, Linien usw.

Synchro in fünfer und sechser Gruppen, Kreuz, zwei Linien usw.


 

 

 

 

 

 

Klasse 9
Schwarzer König

A)    Buckelpiste

Langsam auf einen Buckel fahren, tief gehen und drehen

Ein paar Buckel so fahren

Der Stockeinsatz kann Probleme aufgeben, da wir tief gehen, fürs Buckelpisten Fahren sind eher kurze Stöcke besser

Probieren ohne Stockeinsatz zu fahren (Gleichgewicht)

Beim schnellen Fahren nicht mehr direkt auf die Buckel fahren, sondern in den Kanälen bleiben, dort fahren wo das Wasser durchfliessen würde. Auch so arbeiten die Knie noch genug

Immer runde Bogen fahren, im Kanal bleiben, nicht den Buckel wegschleifen

Nicht (zu viel) mit dem Oberkörper klappen, sondern mit den Beinen arbeiten

Wir müssen ständig unsere Vorlage wieder herstellen

Der Oberkörper sollte (möglichst) aufrecht bleiben

Auch sollte er ähnlich wie beim Kurzschwingen stabil bleiben; nur die Beine bewegen sich

 

B)     Carving

Carvend den Bogen beginnen, dann in einen gerutschten parallel Schwung übergehen

Mit gerutschtem parallel Schwung beginnen, dann carvend beenden

Body-Carven

360° carven

Auf Innenski carven

Am Ende des Schwunges aufspringen, dann beim Landen, auf die andere Seite weiter carven

Einfaches Syncro-Fahren in Carving zu zweit, zu dritt oder zu viert

 

C)    Kurzschwung Varianten

Auf blauer Piste beginnen

Übungen erst im Stehen einüben

Dann, aus dem Stehen die Bewegung machend, fahren lassen

Charleston, Stockeinsatz für besseres Gleichgewicht

Ollie, erst auf winzigem Buckel einüben, dann im Flachen

Gut tief gehen, denn in den Fussgelenken haben wir nicht genug Kraft und Bewegungsfreiheit fürs aufspringen

Norweger kann man auch gut in der Stube trocken üben (ohne Skis)

Schwede, gut tief gehen

Legasteniker (verwechseln u.A. links und rechts) haben mit diesem Schwung mehr Probleme: wir drehen um den Ski mit der gehobenen Skispitze (kann nicht einstecken!)

 

D)    Springen

Streights, OHNE Strecken

Immer am gleiche Ort starten, dann haben wir immer dieselbe Geschwindigkeit

Während des Tages kann auf Grund der Sonneneinstrahlung, Föhn, Schneefall usw. die Piste schneller oder langsamer werden

Zu schnell auf dem Tisch: leicht in die Hocke gehen (üben)

Zu langsam auf dem Tisch: leicht springen (üben)

Möglichst auf Schanzen springen, die keine zu grosse flache Stücke bis zur Landung haben

Schanzen mit „Loch“ zwischen Sprung und Landung meiden

Grätsche

Twister

Kratzer

Zudnik


 

 

 

 

 

 

Klasse 10
Schwarzer Stern

A)    Slopetricks

Kombinier alle möglichen, ungewöhnlichen Bewegungen, zuerst nur zwei verschiedene Figuren, später kannst du ein “Ballet“ machen

Railslide

Langsam beginnen, breite und nicht hohe Rails

Erst gerade darüber fahren

Vor dem Rail springen,  90 ° drehen und sliden

Höhere Rails wählen

 

B)    Half-Pipe

Erst nur lange Bogen an der Wand machen

Alle Bogen mit Rotation/tief gehen auslösen, NIE mit Strecken

Immer höher, dabei immer ruhige Bewegungen

Wenn man am oberen Rand der Wandung ankommt oder darüber hinaus springt, darf man auf keinen Fall abstossen, dies kann zu bösen Unfällen führen

In der Drehphase möglichst kompakt werden/bleiben

 

C)    Springen

Grabs, trocken üben

Vor jedem Start 10 x die Bewegung machen

Wenn eine Seite funktioniert, die andere Seite üben

Spins, langsame , ruhige Bewegungen, trocken üben

Schulter und Kopf drehen

Wenn mit den Beinen geholfen wird (Kantengriff z.B.) mit beiden Beinen gleichmässig stossen, sonst gerät der Körper aus der Achse

Zuhause auf dem Bett…und mit geschlossenen Augen